Einleitung und Begriff

Hexen

Der Name Hexe kommt aus dem germanischen und bedeutet soviel wie Zaunreiterin. Wie früheren Quellen zu entnehmen ist, bezeichneten die althochdeutschen Begriffe „hagazussa“ und „hagzissa“ einen nächtlichen Dämon. Das gleichbedeutende oberdeutsche „zunrite“ deutet auf das Hauptcharakteristikum der Hexe hin: den Flug oder Ritt durch die Lüfte. Mit einem Zaun oder einer Hecke schützte man den eingehegten Ort gegen böse Geister; in manchen Gegenden verwendete man offenbar sogar ganz bestimmte Pflanzen, um zum Beispiel durch den Geruch die Hexen zu vertreiben.


Der Zaun oder die Grenze standen früher auch für die Grenze zur übernatürlichen Welt, dem Jenseits. Hexen waren schon immer Grenzgängerinnen. In alten Zeiten wurden Sie verehrt, gehörten aber keinen Stammesgemeinschaften an, sondern zogen umher.


Im Laufe des 15. und 16. Jahrhunderts betrachtete man zunehmend Personen als Hexen, die ihre magischen Kräfte zum Schaden Anderer vom Teufel bezogen. Allerdings wurden hierfür auch zahlreiche weitere Begriffe verwendet.


Über eine fast europaweite Hexenbewegung, die bis ins Mittelalter hin sehr mächtig war, wird viel gestritten. Es deutet jedoch vieles darauf hin. Das Druiden- und Hexentum ist aber nicht als Religion zu verstehen, obwohl zum Beispiel die neu aufgeblühte Wicca-Bewegung in den USA als Kirche anerkannt ist.




 

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